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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2018-12-31

Vor allem in urbanen Gebieten gewinnt der Einkauf und Versand von Lebensmitteln über das Internet an Bedeutung. Bei verderblichen Waren stellt es Anbieter vor große logistische Herausforderungen Produkte schnell und frisch an KundInnen auszuliefern. Entstehende Zeitverluste und Ineffizienzen in der Lieferkette führen einerseits zu hohen Kosten und anderseits zu einer Zunahme von Lebensmittelabfällen. Der Fokus dieses Projekts liegt auf der Evaluierung von Lieferstrategien und der Wahl von Transportwegen. Während im stationären Einzelhandel, KundInnen die gewünschten Lebensmittel nach eigenen Bedürfnissen bezüglich Qualität und Mindesthaltbarkeitsdatum auswählen, wird diese Entscheidung im Online-Lebensmitteleinzelhandel überwiegend vom Anbieter ausgeführt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf KundInnenzufriedenheit sowie Lebensmittelabfälle und führt zu einem komplexen Zielkonflikt: um Lebensmittelabfälle zu vermeiden sollten Waren versendet werden, welche nahe am Mindesthaltbarkeitsdatum sind, während KundInnen Waren mit möglichst fernem Mindesthaltbarkeitsdatum bevorzugen. Resultierende Effekte auf die Lebensmittellogistik sind derzeit wenig untersucht, haben allerdings hohe Bedeutung für unterschiedliche Stakeholdergruppen wie KonsumentInnen, Lebensmitteleinzelhändler, Logistikpartner und politische EntscheidungsträgerInnen. Um eine nachhaltige Versorgung sowie Vermeidung von Lebensmittelabfällen in urbanen Gebieten zu unterstützen, entwickelt dieses Projekt ein Endscheidungsunterstützungssystem zur logistischen Planung von Lebensmittellieferungen. Hierfür werden unterschiedliche Lieferstrategien, z.B. First-in-First-out, First-Expired-First-Out, Last-in-Last-Out, mit verschiedenen Transportwegen, z.B. direkte Lieferungen oder Konsolidierungspunkte, in einer Agentenbasierten Simulation analysiert und innerhalb eines logistischen Entscheidungsunterstützungssystems mit geographischen Informationssystemen und Optimierungsverfahren kombiniert. Basierend auf unterschiedlichen Testrechnungen an Hand von Daten aus Wien können somit verschiedene Einflussfaktoren analysiert und Auswirkungen präsentiert werden. Als Ergebnis entstehen simulations- und optimierungsbasierende Lösungsmethoden sowie Handlungsempfehlungen für EntscheidungsträgerInnen, um eine zukünftige nachhaltige Versorgung der Stadt mit Lebensmitteln aus dem Internet zu ermöglichen und gleichzeitig Abfälle zu vermeiden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-10-01 - 2017-03-31

Das Projekt Urban Mobility Lab Freight (UML Freight) ist ein Umsetzungsprojekt aufbauend auf der Sondierungsstudie “Urban Mobility Lab: smart urban freight logistics 4.0”(UML Freight 4.0), welche unter Leitung der Universität für Bodenkultur Wien seit März 2015 durchgeführt wird (Projektende 29.02.2016). In der Sondierungsstudie UML Freight 4.0 wurde eine umfassende Analyse, Evaluation und Aufbereitung einer zukunftsweisenden Laborumgebung in Form eines Living Labs für nachhaltige Logistik in smarten Städten und deren Umland durchgeführt. Das im Rahmen der Sondierungsstudie erfolgreich entwickelte Konzept eines urbanen Mobilitätslabors für smarten Güterverkehr in Städten soll nun in die Umsetzungsphase übergeführt werden: Es gilt, die Erkenntnisse der Studie im Rahmen des Umsetzungsprojektes Urban Mobility Lab Freight (UML Freight) praktisch anzuwenden und auf ihre Praxistauglichkeit hin zu prüfen, um so einen Business-Case für weitere, zukünftige Anwendungsfälle zu schaffen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2018-06-30

Im Projekt werden vergleichbare Kennzahlen zur Analyse von Betriebsabläufen und Dienstleistungen in multimodalen Terminals im europäischen Kontext entwickelt. Im Fokus steht dabei nicht die Leistungsfähigkeit einzelner Terminals, sondern auf die vergleichbare Bewertung ihrer Leistungen. Güterverkehrsknoten werden zur gesamtheitlichen Betrachtung nachhaltiger multimodaler Verkehrssysteme in das Zentrum der Untersuchung gerückt. Durch die Berücksichtigung von europäischen Synergiepotenzialen trägt das Projekt zu einem besseren Verständnis für nachhaltige Verkehrssysteme bei und unterstützt Terminalbetreiberinnen und Terminalbetreiber bei der Planung zukünftiger Dienstleistungen.

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