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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-06-01 - 2018-05-31

Der Flughafen Wien hat im Frühjahr 2016 gemeinsam mit sieben Umlandgemeinden einen Prozess zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts „Airport Region“ mit politischer Unterstützung des Landes Niederösterreich gestartet. Der Fokus in den laufenden Entwicklungsaktivitäten richtet sich auf die drei Schwerpunkte (1) gemeinsame Vermarktungsplattform, (2) interkommunale Betriebsgebiete und (3) effiziente Verkehrsinfrastruktur. Das Thema Logistik und Güterverkehr im Sinne innovativer und nachhaltiger Gütermobilitätskonzepte für Ballungsräume wird in den definierten Entwicklungsaktivitäten zur Airport Region nicht berücksichtigt, sollte aber aufgrund bereits jetzt bekannter künftiger Anforderungen an urbane und suburbane Güterverkehrslösungen als Innovations- und Standortfaktor für die Region in die bestehenden Aktivitäten integriert werden. Die projektrelevante Definition der Airport Region lässt sich in drei Kategorien gliedern: 1. Der Flughafen als Agglomerationszentrum von Wirtschaftsbetrieben, 2. die Region als kommunaler Zusammenschluss der sieben Umlandgemeinden und 3. die Airport Region als Umlandregion der Stadt Wien. Im gegenständlichen Sondierungsprojekt werden realisierbare Konzepte und Modelle für den Bereich Gütermobilität und Logistik im Zusammenhang mit den Potentialen und laufenden Entwicklungsaktivitäten der Airport Region unter Berücksichtigung der Anforderungen an (sub-)urbane Gütermobilitätslösungen als Umlandregion der Stadt Wien untersucht
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2021-03-31

Das urbane Mobilitätslabor Thinkport Vienna - widmet sich der der Aufbereitung und der Verbreitung neuer Ideen und Konzept der urbanen Gütermobilität. Es entdeckt neu auftauchende oder bisher unbeantwortete Bedürfnisse im Kontext urbaner Güterlogistik. Das Labor ist hervorragend vernetzt und über alle relevanten internationalen und nationalen Initiativen sowie Unternehmen bestens informiert. Thinkport Vienna verbindet die passenden Akteure aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft zu Konsortien und unterstützt die neuen Konsortien bei ihren Innovationsvorhaben. Es verfolgt das Ziel, güterlogistische Innovationen hervorzubringen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2019-03-31

Hauszustellungen von regionalen Bio-Lebensmitteln, ein Segment mit erheblichen Wachstumsraten, führt zu komplexen logistischen Herausforderungen mit steigenden Auswirkungen auf die Gütermobilität. Um eine nachhaltige Lebensmittellogistik zu unterstützen und innovative Geschäftsmodelle für die Zustellung von Bio-Lebensmitteln zu fördern, sind fokussierte Lösungen unter Beachtung von lebensmittelspezifischen Faktoren von großer Bedeutung. Neben den klassischen Herausforderungen des Versandhandels wie Retourwaren und erfolglose Zustellversuche müssen zusätzlich die Lebensmittelsicherheit, Haltbarkeit und Sicherstellung einer geschlossenen Kühlkette beachtet werden. Solche Faktoren werden derzeit häufig bei der Entwicklung von Gütermobilitätskonzepten nicht explizit beachtet und erfordern deshalb zusätzliche Beachtung. Um Transportkosten und Emissionen zu verringern und zusätzlich den lebensmittelspezifischen Stand des Wissens zu erweitern, beschäftigt sich dieses Projekt mit der Nutzung vorhandener landwirtschaftlicher Lagerflächen für Konsolidierungen. Landwirtschaftliche Betriebe geben freistehende Lagerflächen zeitlich begrenzt frei um im Rahmen einer Sharing Economy selbst zusätzliche Einnahmen und Kosteneinsparungen bei den LogistikpartnerInnen zu generieren. Mehrere Bio-Lebensmittellieferungen verschiedener AnbieterInnen werden räumlich und zeitlich gebündelt. Die Entwicklung von logistischen Entscheidungsunterstützungssystemen basierend auf Simulations- und Optimierungsmethoden ermöglicht effiziente Prozesse und fördert eine nachhaltige Versorgung mit Bio-Lebensmitteln in städtischen und ländlichen Gebieten. Durch eine ganzheitliche Betrachtung der Fragestellungen unter agrarökonomischen und lebensmittelspezifischen Faktoren werden organisatorische, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen analysiert und Geschäftsmodelle basierend auf Risk- und Revenue-Sharing-Modellen entwickelt. Dies fördert nachhaltige Entwicklungen und gewährleistet die Akzeptanz der Projektergebnisse. Durch resultierende Einsparungen von Transportwegen und einer Steigerung von Fahrzeugauslastungen wird eine nachhaltigere Gütermobilität unterstützt. Ergebnisse des Projekts werden in einem Demonstrator aufbereitet um Potentiale einer Konsolidierung von Bio-Lebensmittellieferungen mittels vorhandener Infrastruktur aufzuzeigen. Weitreichende Aktivitäten zur Verbreitung der Projektergebnisse bei verschiedenen StakeholderInnen dienen dazu diese bekannt zu machen und tragen zur Verbesserung der entwickelten Methoden bei, indem wertvolles Feedback genutzt wird. Somit werden zukünftige Implementierungen unterstützt und eine nachhaltige Lebensmittellogistik forciert.

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