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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2021-02-28

Fertighäuser in Holzriegelbauweise stellen, v.a. durch die rasche Bauweise mittels Vorfertigung, eine bedeutende Größe in der österreichischen und europäischen Bauwirtschaft dar. Aktuell steigende Anforderungen hinsichtlich Kundenindividualisierung und verbesserter Produktqualitäten üben zusehends Druck auf den Fertighaussektor aus, dem mit bestehenden Technologien und Methoden kaum ökonomisch entgegnet werden kann. Aktuelle Prozesse weisen eine teils hohe Fehleranfälligkeit (v.a. Baustellenmontage) sowie ein hohes Maß an Verschwendung auf. Hierarchisch organisierte Prozesse in der Wertschöpfungskette sind nur geringfügig vernetzt und besitzen keine einheitliche Datenlage. Im gegenwärtigen Fertighausbau ist essentielles Knowhow in Mitarbeiterkompetenzen, bedingt durch den hohen erforderlichen Anteil an manuellen Tätigkeiten, vorhanden. Dieses Humanpotential muss im Zuge einer digitalen Transformation des Fertighausbaus berücksichtigt und integriert werden. Das konkrete Ziel dieses Projekts ist, erforderliche Methoden, Komponenten und Systeme zu erforschen, die eine bedarfsorientierte und nachhaltige digitale Transformation des Fertighausbaus ermöglichen. Hierzu wird anfänglich eine ausführliche IST Analyse des Fertighausbaus durchgeführt, bevor Funktionen von Bauteilen abstrahiert und daraus grundlegende potentielle Industrie 4.0 Konzepte für den Fertighausbau abgeleitet werden. Diese Konzepte werden im Labormaßstab erprobt bevor deren Funktionsnachweis in einer eigens dafür geschaffenen physischen sowie virtuellen Testumgebung geprüft wird. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse mit empirischen Daten aus der IST Analyse vernetzt, Auswirkungen auf den künftigen Fertigungsprozess mittels agentenbasierter ereignisorientierter Simulation abgeschätzt sowie weitere F&E Maßnahmen empfohlen. Die grundlagenorientierten Forschungsarbeiten im Projekt „Fertighausbau 4.0“ reichen bis TRL 4.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2017-12-31

Das Unternehmen deckt mit ihrer Software LOBO den gesamten Office-Bereich (inkl. Disposition) eines Kurierdienstes ab. Im Moment (Stand 27.06.2017) wird die Software von 17 KundInnen aus Österreich, Deutschland, Niederlande, Dänemark, Spanien, Italien, Ungarn und Polen eingesetzt. Insgesamt werden monatlich in etwa 10.000 Dispositionen über das System abgewickelt. Ziel dieses Projektes ist es, das Potential und den Aufwand eines computergestützten Entscheidungsunterstützungssystems in der täglichen Disposition zu eruieren. Der Nutzen für das Unternehmen liegt bei der Vereinfachung des Entscheidungsprozesses für die DisponentInnen. Darüber hinaus können operative Einsparungen durch die qualitativ besseren Entscheidungen bei den Kurierdiensten erzielt werden, was die Marktposition der Software stärkt. Die Leistung beinhaltet die Prozessanalyse, Datenerhebung und Konzeption eines solchen Entscheidungsunterstützungssystems. Bei der Konzeption dieser Optimierungssoftware werden aufgrund der Expertise der Forschungseinrichtung prioritär mat- und metaheuristische Lösungsverfahren analysiert. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei in der Verarbeitung und Integration von dynamischen Änderungen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-06-01 - 2018-05-31

Der Flughafen Wien hat im Frühjahr 2016 gemeinsam mit sieben Umlandgemeinden einen Prozess zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts „Airport Region“ mit politischer Unterstützung des Landes Niederösterreich gestartet. Der Fokus in den laufenden Entwicklungsaktivitäten richtet sich auf die drei Schwerpunkte (1) gemeinsame Vermarktungsplattform, (2) interkommunale Betriebsgebiete und (3) effiziente Verkehrsinfrastruktur. Das Thema Logistik und Güterverkehr im Sinne innovativer und nachhaltiger Gütermobilitätskonzepte für Ballungsräume wird in den definierten Entwicklungsaktivitäten zur Airport Region nicht berücksichtigt, sollte aber aufgrund bereits jetzt bekannter künftiger Anforderungen an urbane und suburbane Güterverkehrslösungen als Innovations- und Standortfaktor für die Region in die bestehenden Aktivitäten integriert werden. Die projektrelevante Definition der Airport Region lässt sich in drei Kategorien gliedern: 1. Der Flughafen als Agglomerationszentrum von Wirtschaftsbetrieben, 2. die Region als kommunaler Zusammenschluss der sieben Umlandgemeinden und 3. die Airport Region als Umlandregion der Stadt Wien. Im gegenständlichen Sondierungsprojekt werden realisierbare Konzepte und Modelle für den Bereich Gütermobilität und Logistik im Zusammenhang mit den Potentialen und laufenden Entwicklungsaktivitäten der Airport Region unter Berücksichtigung der Anforderungen an (sub-)urbane Gütermobilitätslösungen als Umlandregion der Stadt Wien untersucht

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