Arbeitsschwerpunkte

Die Expertise des Instituts für Marketing und Innovation umfasst Themen wie die Neuproduktentwicklung, Marktanalyse, Konsumentenverhalten und Entscheidungsunterstützung – stets in Verbindung mit den Kompetenzfeldern der Universität für Bodenkultur Wien (nachwachsende Rohstoffe und ressourcenorientierte Technologien, Lebensmittel – Ernährung – Gesundheit, Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik). Das Institut stellt damit sowohl der Praxis, als auch der technischen Forschung wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse zur Entscheidungsunterstützung zur Verfügung.

Als Forschungsschwerpunkte des Instituts können exemplarisch genannt werden: Modelle und Methoden zur Erklärung des Konsumentenverhaltens, Neuproduktentwicklung und Innovationsforschung, funktionelle Lebensmittel, Qualitätsmanagement, Marktpotenzialschätzungen für Innovationen, sowie allgemein Entscheidungsunterstützung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft und in der Forst- und Holzwirtschaft (oder allgemeiner in der biobasierten Ökonomie).

Neben zahlreichen Forschungsaktivitäten, die schwerpunktmäßig in den Wertschöpfungsketten Agrar- und Forst-/Holzwirtschaft angesiedelt sind, ist das Institut für zahlreiche Lehrangebote der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Lehre an der Universität für Bodenkultur Wien verantwortlich.

Die Institutsmitarbeiter setzen sich aus der Institutsleiterin, Prof. Riefler, vier habilitierten Universitätsdozenten und der Institutssekretärin, sowie einer Anzahl an VertragsmitarbeiterInnen in Forschung und Lehre zusammen. In der Lehre werden sie dabei von zahlreichen LektorInnen unterstützt. Angegliedert an das Institut ist auch das Team „Marktanalyse und Innovationsforschung“ der Kompetenzzentrum Holz GmbH (Wood K plus; http://www.wood-kplus.at/).

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-06-30

Albanien, der Kosovo und andere Länder am Westbalkan haben signifikante Probleme mit der nationalen Lebensmittelsicherheit in Bezug auf Legislative, Infrastruktur, institutioneller Kapazität und Kontrolle, welches sowohl die wahrgenommenen als auch die realen Risiken für KonsumentInnen beeinflußt. Die folgenden Forschungsfragen sind Teil des Projektes (mit Fokus auf Kosovo und Albanien): Lebensmittelsicherheit - Wissen und die Wahrnehmung der Konsumentinnen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit von inländischen und ausländischen Lebensmitteln (laufende Praktiken, Vertrauen, Kennzeichnung, ...) und das Kaufverhalten in Bezug dazu. Welche Faktoren beeinflussen das Wissen und die Wahrnehmung von Lebensmittelsicherheit? Wie ist das Wissen und die Wahrnehmung über biologische Lebensmittel? Welche Faktoren beeinflußen den Kauf und die Wahrnehmung von Bio-Produkten? Wie ist das Kaufverhalten und die Präferenz der Konsumentinnen für die wichtigsten agrarischen Produkte? Neben der Erhebung empirischer Daten im Kosovo und in Albanien wird ein Vergleich mit Ländern des Westbalkans und weiter entwickelten EU Ländern wie Österreich mittels intensiver Literaturforschung erhoben. Ein besseres Verständnis von KonsumentInnen-Präferenzen und Motiven in Bezug auf Lebensmittelsicherheit und biologischen Lebensmitteln liefert eine solide Basis für zukünftige Kommunikationsstrategien, um den Konsum nationaler und biologischer Lebensmittel zu fördern. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik werden wichtige Informationen bekommen, um Lebensmittelsicherheit und eine umweltfreundliche Produktion im Kosovo und in Albanien zu unterstützen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-04 - 2019-10-03

Das österreichische Programm zur ländlichen Entwicklung (LE-Programm) 2014-20 muss bezüglich der Erreichung der festgelegten Ziele begleitend bewertet werden. Die ELER-VO 1305/2013 hält in Art. 68 dazu fest: Mit dem Begleitungs- und Bewertungssystem a) sollen die Fortschritte und Verwirklichungen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums aufgezeigt sowie die Auswirkungen, die Wirksamkeit, Effizienz und Zweckdienlichkeit der Interventionen bewertet werden; b) soll zu einer gezielter ausgerichteten Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums beigetragen werden; c) soll ein gemeinsamer Lernprozess im Zusammenhang mit der Begleitung und der Bewertung unterstützt werden. Im erweiterten jährlichen Durchführungsbericht, der 2019 an die Europäische Kommission zu übermitteln ist, ist über den Umsetzungsgrad, die erzielte Wirkung des Programms und etwaige Probleme, die sich auf die Leistung des Programms auswirken, zu berichten. Die Vorhabensarten des Programms LE 14-20 sind 6 Prioritäten bzw. deren Teilbereichen, den Schwerpunktbereichen, zugeordnet. Von der Europäischen Kommission sind Evaluierungsfragen für die Bewertung der einzelnen Schwerpunktbereiche sowie des Gesamtprogramms vorgegeben. Daher wurde für die Evaluierung des österreichischen Programms eine Gliederung vorgenommen, welche die einem Schwerpunktbereich zugeordneten Vorhabensarten zu „Paketen“ zusammenfasst. Der Teilbereich für dieses Projekt zu evaluierende Teilbereich „Förderung der Organisation von Nahrungsmittelketten, einschließlich Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen“ wird als „Paket C“ bezeichnet. Das vorliegende Evaluationskonzept fokussiert auf folgende Ziele für Paket C: a) Beantwortung der Bewertungsfragen b) Erarbeiten von praxisnahen Empfehlungen für die weitere Umsetzung c) Unterstützung des gemeinsamen Lernprozesses im Kontext der Begleitung und Bewertung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2019-03-31

Im Projekt werden die Klimawandel-Effekte sowie die Klima-Wandel-Anpassungseffekte auf die Treibhausgasbilanz des Österreichischen Waldes und der stofflich sowie energetisch genutzten Holzprodukte aus österreichischem Holz (inklusive vermiedener Emissionen durch Holzeinsatz) bis ins nächste Jahrhundert modelliert. Dies wird anhand verschiedener Klimawandel- und Bewirtschaftungs-Szenarien und mittels einer Reihe von Modellen sowie ausgehend von der gegenwärtigen Waldausstattung und dem Holzeinsatz in Österreich durchgeführt. Zudem werden die ökonomischen Auswirkungen durch die Klimawandel-Effekte sowie die Klimawandel-Anpassungseffekte auf die gesamte österreichische Wald-Holzkette untersucht. In einem eigenen Workpackage werden mittels Stakeholder-Einbindung und -Prozessen Möglichkeiten zur THG-optimierten bzw. klimawandeloptimierten Anpassung des österreichischen Waldes und der folgenden Erzeugung von Holzprodukten für stoffliche und energetische Nutzung erarbeitet.

Betreute Hochschulschriften