Forschung


Arbeitsschwerpunkte

Die Expertise des Instituts für Marketing und Innovation umfasst Themen wie die Neuproduktentwicklung, Marktanalyse, Konsumentenverhalten und Entscheidungsunterstützung – stets in Verbindung mit den Kompetenzfeldern der Universität für Bodenkultur Wien (nachwachsende Rohstoffe und ressourcenorientierte Technologien, Lebensmittel – Ernährung – Gesundheit, Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik). Das Institut stellt damit sowohl der Praxis, als auch der technischen Forschung wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse zur Entscheidungsunterstützung zur Verfügung.

Als Forschungsschwerpunkte des Instituts können exemplarisch genannt werden: Modelle und Methoden zur Erklärung des Konsumentenverhaltens, Neuproduktentwicklung und Innovationsforschung, funktionelle Lebensmittel, Qualitätsmanagement, Marktpotenzialschätzungen für Innovationen, sowie allgemein Entscheidungsunterstützung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft und in der Forst- und Holzwirtschaft (oder allgemeiner in der biobasierten Ökonomie).

Neben zahlreichen Forschungsaktivitäten, die schwerpunktmäßig in den Wertschöpfungsketten Agrar- und Forst-/Holzwirtschaft angesiedelt sind, ist das Institut für zahlreiche Lehrangebote der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Lehre an der Universität für Bodenkultur Wien verantwortlich.

Die Institutsmitarbeiter setzen sich aus der Institutsleiterin, Prof. Riefler, vier habilitierten Universitätsdozenten und der Institutssekretärin, sowie einer Anzahl an VertragsmitarbeiterInnen in Forschung und Lehre zusammen. In der Lehre werden sie dabei von zahlreichen LektorInnen unterstützt. Angegliedert an das Institut ist auch das Team „Marktanalyse und Innovationsforschung“ der Kompetenzzentrum Holz GmbH (Wood K plus; http://www.wood-kplus.at/).

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-04 - 2019-10-03

Das österreichische Programm zur ländlichen Entwicklung (LE-Programm) 2014-20 muss bezüglich der Erreichung der festgelegten Ziele begleitend bewertet werden. Die ELER-VO 1305/2013 hält in Art. 68 dazu fest: Mit dem Begleitungs- und Bewertungssystem a) sollen die Fortschritte und Verwirklichungen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums aufgezeigt sowie die Auswirkungen, die Wirksamkeit, Effizienz und Zweckdienlichkeit der Interventionen bewertet werden; b) soll zu einer gezielter ausgerichteten Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums beigetragen werden; c) soll ein gemeinsamer Lernprozess im Zusammenhang mit der Begleitung und der Bewertung unterstützt werden. Im erweiterten jährlichen Durchführungsbericht, der 2019 an die Europäische Kommission zu übermitteln ist, ist über den Umsetzungsgrad, die erzielte Wirkung des Programms und etwaige Probleme, die sich auf die Leistung des Programms auswirken, zu berichten. Die Vorhabensarten des Programms LE 14-20 sind 6 Prioritäten bzw. deren Teilbereichen, den Schwerpunktbereichen, zugeordnet. Von der Europäischen Kommission sind Evaluierungsfragen für die Bewertung der einzelnen Schwerpunktbereiche sowie des Gesamtprogramms vorgegeben. Daher wurde für die Evaluierung des österreichischen Programms eine Gliederung vorgenommen, welche die einem Schwerpunktbereich zugeordneten Vorhabensarten zu „Paketen“ zusammenfasst. Der Teilbereich für dieses Projekt zu evaluierende Teilbereich „Förderung der Organisation von Nahrungsmittelketten, einschließlich Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen“ wird als „Paket C“ bezeichnet. Das vorliegende Evaluationskonzept fokussiert auf folgende Ziele für Paket C: a) Beantwortung der Bewertungsfragen b) Erarbeiten von praxisnahen Empfehlungen für die weitere Umsetzung c) Unterstützung des gemeinsamen Lernprozesses im Kontext der Begleitung und Bewertung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2019-03-31

Im Projekt werden die Klimawandel-Effekte sowie die Klima-Wandel-Anpassungseffekte auf die Treibhausgasbilanz des Österreichischen Waldes und der stofflich sowie energetisch genutzten Holzprodukte aus österreichischem Holz (inklusive vermiedener Emissionen durch Holzeinsatz) bis ins nächste Jahrhundert modelliert. Dies wird anhand verschiedener Klimawandel- und Bewirtschaftungs-Szenarien und mittels einer Reihe von Modellen sowie ausgehend von der gegenwärtigen Waldausstattung und dem Holzeinsatz in Österreich durchgeführt. Zudem werden die ökonomischen Auswirkungen durch die Klimawandel-Effekte sowie die Klimawandel-Anpassungseffekte auf die gesamte österreichische Wald-Holzkette untersucht. In einem eigenen Workpackage werden mittels Stakeholder-Einbindung und -Prozessen Möglichkeiten zur THG-optimierten bzw. klimawandeloptimierten Anpassung des österreichischen Waldes und der folgenden Erzeugung von Holzprodukten für stoffliche und energetische Nutzung erarbeitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2017-04-30

Das österreichische Programm zur ländlichen Entwicklung (LE-Programm 2014-20) muss bezüglich der Erreichung der festgelegten Ziele begleitend bewertet werden. Dadurch sollen die Fortschritte aufgezeigt sowie die Auswirkungen, die Wirksamkeit, Effizienz und Zweckdienlichkeit der Interventionen bewertet werden; es soll zu einer gezielter ausgerichteten Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums beigetragen werden und es soll ein gemeinsamer Lernprozess im Zusammenhang mit der Begleitung und der Bewertung unterstützt werden. Dazu sind von der Europäischen Kommission Evaluierungsfragen vorgegeben, und zwar für jeden Schwerpunktbereich sowie für die Querschnittsziele Innovation, Umwelt und Klima. Für die Evaluierung des österreichischen Programms wurde eine Gliederung vorgenommen, welche die einem Schwerpunktbereich zugeordneten Vorhabensarten zu „Paketen“ zusammenfasst. Der Teilbereich „Förderung der Organisation von Nahrungsmittelketten, einschließlich Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen“ wird als „Paket C“ bezeichnet. Zur Evaluierung dieses Paketes soll es eine oder mehrere Evaluator/inn/en und unter diesen eine Person geben, welche eine Koordinationsfunktion übernimmt. Das vorliegende Evaluationskonzept fokussiert auf folgende Ziele: a) Beurteilung der Effizienz (Relation von Input zu Output) sowie der Effektivität (Relation von Output zu Outcome und Impact) der Interventionen b) Erarbeiten von praxisnahen Empfehlungen für die weitere Umsetzung c) Unterstützung des gemeinsamen Lernprozesses im Zusammenhang mit der Begleitung und Bewertung

Betreute Hochschulschriften