Visiting Scholars


Bo-Mi Choi

Bo-Mi Choi

Bo-Mi Choi is a multi-media producer and intellectual historian. Born in Seoul, South-Korea, she grew up in Hamburg, Germany, where she studied law at Universität Hamburg before she came to the United States to pursue a Bachelor's degree in Philosophy at Calvin College, Grand Rapids, MI. She received her Ph. D. in Modern European Intellectual History from the University of Chicago and taught for many years critical theory and continental philosophy on the Committee on Degrees in Social Studies at Harvard College, where she still advises student theses.

For the last six years, Choi has served in the role of Senior Producer for the Vienna Project at Harvard University and produced a feature-length film titled The Burning Child, a historical documentary on art, architecture and homemaking in fin-de-siècle Vienna. As a visiting fellow at our Institute Bo-Mi Choi will be working on the Citizen Science project "Earth Constructions in the Weinviertel".

Xingran Jiang

Xingran Jiang

JIANG Xingran is currently a Ph.D. student in the Faculty of Law, University of Macau, China. She received her Bachelor degree from the National Police University for Criminal Justice, China, and obtained her Master degree in criminal law from China Youth University of Political Studies.

She does research in Criminal Law, International Law, Anti-Money Laundering Law and Anti-Terrorism Law. Recent topics of her studies include the comparative study on AML/CFT law of the EU and China, the implementation of international anti-terrorist measures in mainland China, Hong Kong and Macau, the internet-borne public disturbance crime and charges, the perspectives on adding rehabilitation justice into parole practice. Her research has been published in Chinese influential journals, such as Frontier and Theory Monthly. 

Rostam J. Neuwirth

Rostam J. Neuwirth

Rostam J. NEUWIRTH ist Associate Professor sowie Programmkoordinator für den Masterlehrgang in International Business Law (IBL) in englischer Sprache an der Juristischen Fakultät der Universität von Macau (China). Zu seinen Forschungsinteressen zählen neben den Bereichen des WTO- und Internationalen Wirtschaftsrechts, Europarechts und der Rechtsvergleichung diverse Forschungsfragen des „globalen Regierens (global governance)“, der sog. „trade linkage debate“, der kulturellen Vielfalt und Kreativwirtschaft, sowie weitere interdisziplinäre Bereiche wie „Recht, Rhetorik und Kognition“ und „Recht und neue Technologien“.

Er erhielt seinen Doktortitel (Ph.D.) vom Europäischen Hochschulinstitut (EHI) in Florenz (Italien) und einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften (LL.M.) an der Juristischen Fakultät der McGill University in Montreal (Kanada). Das Studium der Rechtswissenschaften (Mag. iur.) absolvierte er an der Universität Graz und der Université d'Auvergne in Clermont-Ferrand (Frankreich).

Vor seiner Berufung an die Universität von Macau im Jahr 2007 war er Gastprofessor an der West Bengal National University of Juridical Sciences (NUJS) in Kolkata (Indien) und der Hidayatullah National Law University (HNLU) in Raipur (Indien) tātig. Zusätzlich war er Gastprofessor an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney (Australien), der Eduardo Mondlane University in Maputo (Mosambik) und der Pan-European University in Bratislava (Slowakei). Vor seiner Lehrtätigkeit arbeitete er für 2 Jahre im Völkerrechtsbüro (Abt. I.4 „Europarecht“) des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten (BmaA) im Zusammenhang mit der österreichischen EU-Präsidentschaft im Jahre 2006.


 

Professor Neuwirth lehrt im Sommersemester 2017 am Institut für Rechtswissenschaften. Seine Lehrveranstaltung trägt den Titel "Global Governance - Challenges and asian legal contributions: A view from China".

Lehrveranstaltungsinhalt: In der Vorlesung erhalten Studierende einen Einblick in Chinas Strategie zum Thema Nachhaltigkeit. Prof. Neuwirth illustriert die Chancen und Herausforderungen, denen China gegenübersteht. Ebenso werden die Lösungsansätze der chinesischen Regierung zu aktuellen Problemen kritisch betrachtet. Der Kurs durchleuchtet hierbei die Rechtslage sowie politische Programme. Dieser Ansatz hilft Chinas Politik und Einfluss im nationalen wie auch internationalen Kontext zu verstehen.

Lernziele: Nach Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende imstande

  • die Grundsystematik des internationalen Rechtssystems zu skizzieren.
  • Chancen und Herausforderungen der steigenden Bedeutung Asiens und der Volksrepublik China zu diskutieren.
  • Strategische rechtspolitische Herausforderungen der Volksrepublik China zu erklären.
  • wesentliche Kooperationsinitiativen auf globaler, regionaler und lokaler Ebene der Volksrepublik China zu    beschreiben.
  • Probleme, die sich aus kulturellen und soziologischen Unterschieden zwischen Asien und dem Westen ergeben, zu erkennen und zu bewerten.

Marcel Lanz

Marcel Lanz

Marcel Lanz forscht von 4.7. bis 26.8.2016 an unserem Institut zu seinem Dissertationsvorhaben. Er ist seit 1.1.2015 Diplomassistent am Lehrstuhl für Obligationenrecht, europäisches Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Fribourg (Schweiz). In der Forschung beschäftigt er sich mit haftpflichtrechtlichen Fragen beim Einsatz von Nanomaterialien.

Nach einem Austauschsemester an der Virginia Tech (USA) schloss er sein Studium mit dem Master of Law in Fribourg (Schweiz) ab.

 

Abstract zum Dissertationsvorhaben:

Vom Einsatz von Nanomaterialien erhofft sich die Forschung und Industrie die Entwicklung neuartiger Produkte und Methoden. Der weitreichende Einsatz von Nanomaterialien birgt möglicherweise weitreichende Risiken für Mensch und Umwelt, was bis anhin noch wenig erforscht ist.

Eine fundiert rechtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen zum Umgang mit der Nanotechnologie und ihren Risiken ist bislang nicht erfolgt. Das Forschungsprojekt setzt sich zum Ziel, haftpflichtrechtliche Fragen beim Einsatz von Nanomaterialien grundlegend zu analysieren. Dazu wird vorerst eine Abgrenzung zu den rechtlichen Herausforderungen im Umgang mit anderen Technologien vorgenommen (Genmanipulation, elektromagnetische Felder, Asbest etc.). Anschliessend werden bestehende gesetzliche Grundlagen, die in Bezug zur Nanotechnologie von Relevanz sind, analysiert, wobei dem deliktischen (u.a. Produkthaftung, ausservertragliches Haftpflichtrecht, Heilmittelrecht, Humanforschungsgesetz) und dem vertraglichen (Kaufvertrag, Arbeitsvertrag etc.) Haftungsrecht besondere Beachtung zukommt. Fragestellungen zum Schaden im rechtlichen Sinne, zur Kausalität, als auch zur Verjährung sind dabei von besonderem Interesse.