Forschungsprojekt "AUTO-NOM"


Automatisiertes und teilautomatisiertes Fahren: Herausforderungen an die verkehrspolitischen Zielsetzungen

Laufzeit:

10/2016 – 09/2017

Abstract:

Technologische Innovation und digitale Vernetzung im Bereich des automatisierten Fahrens eröffnen zahlreiche neue Anwendungsoptionen, die bis vor kurzem undenkbar erschienen. Automatisierte Fahrzeuge verändern kurz-, mittel- und langfristig das Verkehrsverhalten.

Das Projekt AUTO-NOM zielt darauf ab, diese Veränderungen abgestuft nach den Klassen des automatisierten Fahrens (Level 0 bis 5 lt. SAE-Standard) aufzuzeigen und zu quantifizieren. Hierfür werden die Potentiale sowie die neuen Services, die durch automatisiertes Fahren entstehen können, identifiziert und auf ihre Auswirkungen im Mobilitätsverhalten (Modalsplit, Verkehrsleistungen etc.) untersucht. Die Ergebnisse werden auf drei räumliche Einheiten (Land, Bundesland, Stadt) angewendet. Parallel dazu erfolgt eine Analyse der relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen.

Wesentlich sind dabei die Zeiträume, in denen die einzelnen Stufen des automatisierten Fahrens realisierbar sind. Eine Rückkoppelung erfolgt mittels eines mehrstufigen Delphi-Verfahrens, in dem nationale und internationale Verkehrs- und RechtsexpertInnen sowie relevante Stakeholder befragt werden. Die Ergebnisse werden den verkehrspolitischen Zielsetzungen Österreichs (Gesamtverkehrsplan etc.) gegenübergestellt, um verkehrspolitische Entscheidungen und rechtliche Anpassungen faktenbasiert und nachhaltig treffen zu können. Das Projekt AUTO-NOM will dazu beitragen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sowie die Anschlussfähigkeit an aktuelle und zukünftige technische Innovationen sicherzustellen.


 

Projektpartner:

Sammer & Partner ZT GmbH, ZIS+P Verkehrsplanung

Institut für Straßen- und Verkehrswesen der Technischen Universität Graz

Institut für Rechtswissenschaften der Universität für Bodenkultur


Mitarbeiter/innen:

Gruber Christian, Projektkoordinator

Eisenberger Iris, Projektleiterin

Fellendorf Martin, Projektleiter

Sammer Gerd, Projektleiter

Huber Andreas, Projektmitarbeiter

Kohla Birgit, Projektmitarbeiterin

Lachmayer Konrad, Projektmitarbeiter

Neuhold Robert, Projektmitarbeiter

Röschel Gerald, Projektmitarbeiter

Sammer Gabriela, Projektmitarbeiterin


 

Gefördert durch:

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG