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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-09-30

Im Rahmen des Projektes werden Modellberechnungen zur Wirkung ausgewählter agrarpolitischer Maßnahmen auf Einkommen und Klimawirkung des österreichischen Agrarsektors durchgeführt. Diese beinhalten eine Analyse der möglichen Auswirkungen eines Entfalls der Ausgleichszulage bzw. werden Szenarien zu Varianten der Ausgleichszulage analysiert. Die Ergebnisse fließen in die Evaluierung des aktuellen Programms für ländliche Entwicklung sowie in die Ausgestaltung des neuen Programms ein.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-08-01 - 2023-07-31

Wissenschaftliche Modellierungsergebnisse zur globalen Energiewende zeigen derzeit, dass ein Übergang zu erneuerbaren Energien mit einem Rückgang des Handels von erneuerbaren Energien einhergeht - ermöglicht durch elektrifizierte Energiesysteme auf Landes- oder Kontinentalebene. Diese Modellierungsansätze vernachlässigen aber teilweise, dass es in erneuerbaren Energiesystemen auch starke Treiber in Richtung Globalisierung gibt. Vor allem (i) leicht handelbare, kostengünstige Treibstoffe (z.b. Wasserstoff, der direkt über die solare Strahlung oder über Elektrizität erzeugt wird), (ii) stark unterschiedliche regionale bio-physikalischen Bedingungen (z.b. solare Strahlungsintensität und Wasserverfügbarkeit) uund (iii) regionale Unterschiede in sozialen Landnutzungsbeschränkungen für den Ausbau von Energieinfrastruktur können Handelsströme in erneuerbaren Energiesystemen im Vergleich zum derzeitigen fossilen System sogar erhöhen. Dieses Projekt zielt darauf ab zu verstehen, wie die räumliche Konfiguration von erneuerbaren Energien in dekarbonisierten Energiesystemen durch diese Treiber beeinflusst wird. Zu diesem Zweck entwickeln wir ein globales erneuerbares Energiesystem, welches Elemente von Energiesystem- und Landnutzungsmodellen verbindet. Das Modell wird nach Open Source Standards entwickelt und berücksichtigt bio-physikalische Bedingungen zur Produktion von erneuerbaren Treibstoffen und Strom, soziale Landnutzungseinschränkungen, und eine Karte existierender Energieinfrastruktur in hoher Auflösung. Wir integrieren Open Data Quellen von öffentlichen Institutionen, benutzergenerierte GIS Daten, und sozialen Netzwerken. Existierende Modelle für Europa und Brasilien werden zur Validierung verwendet. Qualitative Interviews in lokalen Fallstudien ergänzen das globale Modell und erhöhen unser Verständnis für Landnutzungseinschränkungen auf der lokalen Ebene. Unser Projekt hat Auswirkungen, die über die Energiesystemperspektive hinausreichen: wir identifizieren mögliche Gewinner und Verliererregionen der globalen Energiewende, was für zukünftige Klimawandelsmitigationsverhandlungen von hoher Bedeutung ist. Zusätzlich erlauben die von uns erstellten räumlichen Indikatoren und Karten viele potentielle Anwendungen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-18 - 2020-09-17

Klima-Services zu Landnutzung, Energie- und Wassermanagement müssen die Verflechtung dieser Sektoren berücksichtigen, wenn Entscheidungstools für AkteurInnen (z.B. politische EntscheidungsträgerInnen) bereitgestellt werden sollen. In trockenheitsgefährdeten Regionen, wo unterschiedliche Ansprüche zur Wassernutzung erhoben werden (z.B. Trinkwasser, Bewässerung in der Landwirtschaft, energetische Nutzung), wird die Verflechtung der Sektoren Wasser, Energie und Land besonders augenfällig. Für diese Regionen bedarf es sektorübergreifender Untersuchungen, um unter sich verändernden klimatischen Rahmenbedingungen effektive Politikmaßnahmen, rentable Investitions- und Managemententscheidungen aufzuzeigen. Das Projekt CLISWELN zielt darauf ab, Klima-Services für trockenheitsgefährdete Regionen bereitzustellen. Dazu wird unter Einbindung von StakeholderInnen ein ‚Integrated Nexus Framework‘ entwickelt, um Synergien zwischen Mitigations- und Adaptationszielen offenzulegen sowie ihren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals zu untersuchen. Weiters sollen in Fallstudienregionen mittels integrativer Modellanalysen und unter Einbindung von StakeholderInnen Auswirkungen von Klimaveränderungen, und insbesondere von Dürreereignissen, auf Landnutzung, Energie- und Wassermanagement aufgezeigt werden. Die Ergebnisse sowie deren Unsicherheiten sollen in den Fallstudienregionen und darüber hinaus diskutiert werden und als Entscheidungshilfe für unterschiedliche AkteurInnen dienen.

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