Flächenpotentiale für Windkraftnutzung in Österreich

Bitte laden Sie sich die Karte der Flächenpotentiale für Windkraftnutzung in Österreich sowie die Kriterien der Flächenpotentialberechnung als PDF herunter und öffnen Sie diese mit Ihrem Adobe Reader:

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Sie können im PDF einzelne Layer bzw. Ebenen nach belieben ein- und ausschalten ("Anzeige" > "Ein-und Ausblenden" > "Navigationsfenster" > "Ebenen"; siehe dazu auch den Screenshot weiter unten). Die unterschiedlichen Layer (wie z.B. Naturraumzonen; Siedlungsstruktur; Auslastung Tourismus) finden Sie in der Legende dokumentiert.

Die Flächenpotentiale für Windkraftnutzung sind in einer Minimum, Medium und Maximum-Variante in Blautönen ausgewiesen. In der Karte sind nur jene Potentialfächen dargestellt, die über ein ausreichendes Windaufkommen verfügen. Als ausreichendes Windpotential werden Flächen definiert, deren A-Parameter der Weibullverteilung laut österreichischem Windatlas größer als 6 ist (das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Windgeschwindigkeit von ca. 5,3 m/s).

Der Kriterienkatalog zur Festlegung der Flächenpotentiale (siehe Seite 2 im PDF) basiert auf den Ergebnissen eines Online-Fragebogens, den 23 der 28 Organisationen der Stakeholdergruppe beantwortet haben und den Vorschlägen aus zwei Workshops. Die Kriterien der Minimum- und Maximum Flächenvariante wurden im Konsens mit allen beteiligten Stakeholdern festgelegt. Für die Medium Flächenvariante konnte keine Einigung erzielt werden. Sie beruht daher auf aktuellen gesetzlichen Bestimmungen, ExpertInneneinschätzungen und Empfehlungen früherer Studien.

Zitationsvorschlag:

Höltinger, S., Salak, B., Schauppenlehner, T., Scherhaufer, P., Schmidt, J. (2014): Flächenpotentiale für Windkraftnutzung in Österreich, http://www.transwind.boku.ac.at (gefördert durch den Österreichischen Klima- und Energiefonds).

Anteil der Flächenpotentiale an den gesamten Landesflächen

In der Abbildung werden die Windkraftpotentiale der Bundesländer und Österreichs – als prozentueller Anteil an der jeweiligen Gesamtfläche – in der Minimun, Medium und Maximum-Variante dargestellt. In grau hinterlegt sind jene Anteile, die zwar unter Berücksichtigung aller Ausschlusskriterien (siehe Kriterienkatalog zur Festlegung der Flächenpotentiale Seite 2 im PDF) geeignet wären, aber ein zu geringes Windaufkommen aufweisen (A-Parameter der Weibullverteilung kleiner als 6).

Screenshot: Anleitung / Ein- und Ausblenden der Layer (Ebenen)

Datendownload

Die Daten liegen als Shapefiles (SHP) zum Download bereit:

Flaechenpotentiale-Wind.zip (mit Min, Med, Max Variante)

Zum Öffnen von Shapefiles wird ein geographisches Informationssystem benötigt. Neben kommerziellen Produkten wie ArcGIS von ESRI eignet sich auch das freie Geoinformationssysten Quantum GIS (QGIS) zum betrachten und analysieren dieser Dateien. QGIS kann für verschiedene Plattformen unter http://www.qgis.org heruntergeladen werden.

Keywords: Flächenpotential, Windenergie, Soziale Akzeptanz, Partizipativer Modellierungsansatz, Österreich
Credits:Höltinger, S., Salak, B., Schauppenlehner, T., Scherhaufer, P., Schmidt, J. (2014): Flächenpotentiale für Windkraftnutzung in Österreich, http://www.transwind.boku.ac.at
zuletzt aktualisiert:17.04.2015
erstellt:17.04.2015
Format:SHAPEFILE (shp)
Projektion:ETRS_1989_LAEA
Lizenz:Creative Commons Namensnennung 3.0 Österreich