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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-18 - 2020-09-17

Klima-Services zu Landnutzung, Energie- und Wassermanagement müssen die Verflechtung dieser Sektoren berücksichtigen, wenn Entscheidungstools für AkteurInnen (z.B. politische EntscheidungsträgerInnen) bereitgestellt werden sollen. In trockenheitsgefährdeten Regionen, wo unterschiedliche Ansprüche zur Wassernutzung erhoben werden (z.B. Trinkwasser, Bewässerung in der Landwirtschaft, energetische Nutzung), wird die Verflechtung der Sektoren Wasser, Energie und Land besonders augenfällig. Für diese Regionen bedarf es sektorübergreifender Untersuchungen, um unter sich verändernden klimatischen Rahmenbedingungen effektive Politikmaßnahmen, rentable Investitions- und Managemententscheidungen aufzuzeigen. Das Projekt CLISWELN zielt darauf ab, Klima-Services für trockenheitsgefährdete Regionen bereitzustellen. Dazu wird unter Einbindung von StakeholderInnen ein ‚Integrated Nexus Framework‘ entwickelt, um Synergien zwischen Mitigations- und Adaptationszielen offenzulegen sowie ihren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals zu untersuchen. Weiters sollen in Fallstudienregionen mittels integrativer Modellanalysen und unter Einbindung von StakeholderInnen Auswirkungen von Klimaveränderungen, und insbesondere von Dürreereignissen, auf Landnutzung, Energie- und Wassermanagement aufgezeigt werden. Die Ergebnisse sowie deren Unsicherheiten sollen in den Fallstudienregionen und darüber hinaus diskutiert werden und als Entscheidungshilfe für unterschiedliche AkteurInnen dienen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2021-02-28

Weltweit leben heute bereits 50% der Menschen in Städten und der Anteil wird weiter wachsen. Städte sind Zentren des Ressourcenverbrauchs und greifen für die Aufrechterhaltung ihres Stoffwechsels auf ein wachsendes und zunehmend globales Hinterland zurück. Urbaner Konsum hat daher massiven Einfluss auf Umwelt und Biodiversität im unmittelbaren Hinterland aber auch in entfernten Regionen. Strategien nachhaltiger (Stadt-) Entwicklung müssen diese Stadt-Hinterland Beziehungen in den Blick nehmen. Dieses Projekt leistet dazu einen Beitrag und untersucht den Biodiversitäts-Fußabdruck der Stadt Wien. Es fokussiert auf die Nutzung von biogenen Ressourcen in der Stadt, von Nahrung über Brennholz bis zu Bauholz oder Papier. Es entwickelt Methoden und Modelle, die eine Verknüpfung von urbanem Biomasseverbrauch mit Landnutzung und Biodiversität im Hinterland ermöglichen und die globalen räumlichen Muster des Biodiversitäts-Fußabdrucks der Stadt abbilden können. Auf dieser Grundlage werden Verbesserungspotentiale identifiziert, mit relevanten Akteuren aus Politik und Wirtschaft diskutiert und Optionen für eine Reduktion der globalen Biodiversitäts-Auswirkungen der Stadt entwickelt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2021-02-28

Fertighäuser in Holzriegelbauweise stellen, v.a. durch die rasche Bauweise mittels Vorfertigung, eine bedeutende Größe in der österreichischen und europäischen Bauwirtschaft dar. Aktuell steigende Anforderungen hinsichtlich Kundenindividualisierung und verbesserter Produktqualitäten üben zusehends Druck auf den Fertighaussektor aus, dem mit bestehenden Technologien und Methoden kaum ökonomisch entgegnet werden kann. Aktuelle Prozesse weisen eine teils hohe Fehleranfälligkeit (v.a. Baustellenmontage) sowie ein hohes Maß an Verschwendung auf. Hierarchisch organisierte Prozesse in der Wertschöpfungskette sind nur geringfügig vernetzt und besitzen keine einheitliche Datenlage. Im gegenwärtigen Fertighausbau ist essentielles Knowhow in Mitarbeiterkompetenzen, bedingt durch den hohen erforderlichen Anteil an manuellen Tätigkeiten, vorhanden. Dieses Humanpotential muss im Zuge einer digitalen Transformation des Fertighausbaus berücksichtigt und integriert werden. Das konkrete Ziel dieses Projekts ist, erforderliche Methoden, Komponenten und Systeme zu erforschen, die eine bedarfsorientierte und nachhaltige digitale Transformation des Fertighausbaus ermöglichen. Hierzu wird anfänglich eine ausführliche IST Analyse des Fertighausbaus durchgeführt, bevor Funktionen von Bauteilen abstrahiert und daraus grundlegende potentielle Industrie 4.0 Konzepte für den Fertighausbau abgeleitet werden. Diese Konzepte werden im Labormaßstab erprobt bevor deren Funktionsnachweis in einer eigens dafür geschaffenen physischen sowie virtuellen Testumgebung geprüft wird. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse mit empirischen Daten aus der IST Analyse vernetzt, Auswirkungen auf den künftigen Fertigungsprozess mittels agentenbasierter ereignisorientierter Simulation abgeschätzt sowie weitere F&E Maßnahmen empfohlen. Die grundlagenorientierten Forschungsarbeiten im Projekt „Fertighausbau 4.0“ reichen bis TRL 4.

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