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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2022-04-30

„Co-creation practices“ und „co-creation research“ befinden sich im Aufschwung; in ganz Europa entstehen neue Initiativen durch Kollaboration verschiedener Stakeholder. Bislang gibt es jedoch keine systematischen Studien, die untersuchen, wie sich verschiedene soziokulturelle und regulatorische Bedingungen auf „co-creation“-Instrumente (public procurement of innovation, co-creation facilities und living labs) auswirken. Ziel des Projekts ist es, eine „EU Policy Roadmap“ für „co-creation practices“ sowie „co-creation research“ zu entwickeln. Dafür werden in zehn europäischen Staaten komparative Studien und koordinierte grenzübergreifende Experimente in den Bereichen „robotics“ und „urban energy“ durchgeführt. SCALINGS ist dabei in mehr als zwei Dutzend europäische co-creation Initiativen integriert. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus in einem Trainingsprogramm („boot camp“) umgesetzt werden und auf diese Weise anderen EU Konsortien zugutekommen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-04 - 2019-10-03

Das österreichische Programm zur ländlichen Entwicklung (LE-Programm) 2014-20 muss bezüglich der Erreichung der festgelegten Ziele begleitend bewertet werden. Die ELER-VO 1305/2013 hält in Art. 68 dazu fest: Mit dem Begleitungs- und Bewertungssystem a) sollen die Fortschritte und Verwirklichungen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums aufgezeigt sowie die Auswirkungen, die Wirksamkeit, Effizienz und Zweckdienlichkeit der Interventionen bewertet werden; b) soll zu einer gezielter ausgerichteten Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums beigetragen werden; c) soll ein gemeinsamer Lernprozess im Zusammenhang mit der Begleitung und der Bewertung unterstützt werden. Im erweiterten jährlichen Durchführungsbericht, der 2019 an die Europäische Kommission zu übermitteln ist, ist über den Umsetzungsgrad, die erzielte Wirkung des Programms und etwaige Probleme, die sich auf die Leistung des Programms auswirken, zu berichten. Die Vorhabensarten des Programms LE 14-20 sind 6 Prioritäten bzw. deren Teilbereichen, den Schwerpunktbereichen, zugeordnet. Von der Europäischen Kommission sind Evaluierungsfragen für die Bewertung der einzelnen Schwerpunktbereiche sowie des Gesamtprogramms vorgegeben. Daher wurde für die Evaluierung des österreichischen Programms eine Gliederung vorgenommen, welche die einem Schwerpunktbereich zugeordneten Vorhabensarten zu „Paketen“ zusammenfasst. Der Teilbereich für dieses Projekt zu evaluierende Teilbereich „Förderung der Organisation von Nahrungsmittelketten, einschließlich Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen“ wird als „Paket C“ bezeichnet. Das vorliegende Evaluationskonzept fokussiert auf folgende Ziele für Paket C: a) Beantwortung der Bewertungsfragen b) Erarbeiten von praxisnahen Empfehlungen für die weitere Umsetzung c) Unterstützung des gemeinsamen Lernprozesses im Kontext der Begleitung und Bewertung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-18 - 2020-09-17

Klima-Services zu Landnutzung, Energie- und Wassermanagement müssen die Verflechtung dieser Sektoren berücksichtigen, wenn Entscheidungstools für AkteurInnen (z.B. politische EntscheidungsträgerInnen) bereitgestellt werden sollen. In trockenheitsgefährdeten Regionen, wo unterschiedliche Ansprüche zur Wassernutzung erhoben werden (z.B. Trinkwasser, Bewässerung in der Landwirtschaft, energetische Nutzung), wird die Verflechtung der Sektoren Wasser, Energie und Land besonders augenfällig. Für diese Regionen bedarf es sektorübergreifender Untersuchungen, um unter sich verändernden klimatischen Rahmenbedingungen effektive Politikmaßnahmen, rentable Investitions- und Managemententscheidungen aufzuzeigen. Das Projekt CLISWELN zielt darauf ab, Klima-Services für trockenheitsgefährdete Regionen bereitzustellen. Dazu wird unter Einbindung von StakeholderInnen ein ‚Integrated Nexus Framework‘ entwickelt, um Synergien zwischen Mitigations- und Adaptationszielen offenzulegen sowie ihren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals zu untersuchen. Weiters sollen in Fallstudienregionen mittels integrativer Modellanalysen und unter Einbindung von StakeholderInnen Auswirkungen von Klimaveränderungen, und insbesondere von Dürreereignissen, auf Landnutzung, Energie- und Wassermanagement aufgezeigt werden. Die Ergebnisse sowie deren Unsicherheiten sollen in den Fallstudienregionen und darüber hinaus diskutiert werden und als Entscheidungshilfe für unterschiedliche AkteurInnen dienen.

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